Sicherheit geht vor – auch 2003 beim Osterfeuer am Silbersee

Über 200 Gäste genießen die familiäre Atmosphäre an der Silberseehalle

Anmoderation (UT). Jahr für Jahr veranstaltet die Dorf- und Sportgemeinschaft Erbland (DSGE), zu der auch die Ortschaften Schönenberg und Schneppsiefen gehören, ihr bei Jung und Alt sehr beliebtes Osterfeuer. Nicht nur die Anwohner der drei Dörfer haben dieses Event am Ostersamstag 2003 zum Ziel, auch viele Bewohner der Nachbarorte kommen zur Silberseehalle, um die gemütliche Feier, das große Feuer und den tollen Blick auf die Mehrhardt zu genießen.

Solche Veranstaltungen mit großem Feuer können aber nur deshalb realisiert werden, weil die DSGE von Beginn an mit der Löschgruppe Brunohl kooperiert und sich die mannigfaltigen Aufgaben teilt.

Brandschutz steht an erster Stelle
Hierbei werden stets die angrenzende Vegetation, der Feuchtigkeitsgrad des Bodens und eventuelle Waldbrandwarnungen berücksichtigt. Je nachdem, wie sich die Situation darstellt, wird bereits im Vorfeld entschieden, wie groß das Feuer sein darf, welche Materialien abgebrannt werden oder ob das Feuer gar nicht erst entfacht wird.

Feuerwehr und DSGE sind sich einig: „Auch 2003 hat die Sicherheit Vorfahrt, bei der Planung des Feuers, bei seiner Durchführung und zwar so lange bis keine Flammen mehr lodern.“

OVZ-Artikel v. Frank Dittrich, 22.04.2003:
Osterfeuer loderte über dem Silbersee
(Aus dem Kreis) Osterfeuer loderten am Wochenende über Oberberg. Trotz der akuten Waldbrandgefahr – es gab keine größeren Einsätze der Feuerwehr als Folge eines Osterfeuers. Dass das Abbrennen von Osterfeuern nur im Rahmen der Brauchtumspflege zulässig ist, interessierte manche Bürger nicht, die ihre brennenden Gartenabfälle zu „Osterfeuern“ deklarierten. Treffpunkt zur Brauchtumspflege war unter anderem die Halle am Silbersee. Hier läutet die Dörfergemeinschaft mit einem riesigen Osterfeuer die Festtage ein.
Dieses Jahr richtete die Löschgruppe Brunohl der Freiwilligen Feuerwehr das Fest für über 200 Gäste aus. Und die Wehrmänner gingen professionell zu Werke.
Rund drei Stunden brauchten sie, unterstützt von der Dorfgemeinschaft (DSGE) um den Vorsitzenden Dieter Birkenbeul, um den riesigen Haufen aus Holz und Reisig aufzuschichten. Ein „Maibaum“ krönte das Werk auf einer stattlichen Höhe von rund zehn Metern.
Sicherheitshalber lagen nicht nur die Feuerwehrschläuche bereit. „Wasser Marsch“ hieß es vorher für die sechs Mann starke Brandwache, die den Wald neben der Feuerstelle „gossen“, um einen Brand durch Funkenflug auszuschließen.

Titelfoto (L. Nagel): Die ausgiebige Bewässerung der angrenzenden Vegetation durch die Feuerwehr, vor und beim Osterfeuer am Silbersee gehört auch 2003 wieder zum Sicherheitskonzept.

Artikelfoto (OVZ, Frindte): Jährlich lockt das große Feuer Jung und Alt am Ostersamstag zur Silberseehalle.